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Herkunfts- und Qualitätsbezeichnungen

Tropenholz

Stammen aus den immergünen Regenwäldern in Äquatornähe weltweit mit hohen, regelmässigen Niederschlägen und gleichmässigen Temperaturen.

FSC Holz

Holz aus ökologisch und sozialverträglicher, nachhaltiger Waldbewirtschaftung.

Europäische Holzarten

Einheimische, aus Europa stammende oder in Europa wachsende Holzarten.

Sturmholz

Aus Sturmkatastrophen anfallendes Rohholz, kann aufgrund der Stosskraft des Windes Brüche, Risse, Stauchungen der Holzfasern und andere Schäden aufweisen.

Nachhaltige Nutzung

Holznutzung und Waldbewirtschaftung, die Zerstörung und Übernutzung insbesondere von Tropenwald vermeiden soll.

Holzfehler

Merkmale des gewachsenen Holzes, die die Holznutzung beeinträchtigen können. Dazu gehören Äste, Risse, Drehwuchs, Harzgallen, Bohrlöcher durch Insektenlarven, Rindeneinschlüsse, Bläue u.a. Vom Standpunkt der Natur handelt es sich meist um - dem Baumleben dienende - funktionelle Erscheinungen (z.B. Äste) 
oder um Abwehrreaktionen (Risse zur Beseitigung innerer Spannungen) oder um Platzschaffung für neues Leben (Pilzbefall nach Rindenverletzung).

Spiegel

Durch Holzradialschnitt aufgedeckte und dann als glänzende (spiegelnde) Streifen hervortretende Holzstrahlen (Markstrahlen). Charakteristisch vor allem für Eiche.

Riegel

Wuchsausprägung mit welligem Faserverlauf. Dies führt zu einem speziellen, tiefenoptischen Effekt, der Riegelungstextur. Charakteristisch z. B. für Ahorn.

Bläue

Verfärbung des Holzes durch Bläuepilz. Hat keine Festigkeitsminderung des Holzes zur Folge (nicht zu verwechseln mit Blaufäule).

Drehwuchs

Gütekriterieum für Holzsortierung; Ausmass, in dem sich die Holzfasern im Wachstum spiralförmig um die Stammachse drehen.

Fäule

Durch Pilze bewirkte Zersetzung des Holzes.